Pressemitteilung:
Aachen, 13. Januar 2012
SPD macht Druck beim NRW-Ausbildungskonsens
Die SPD-Ratsfraktion Aachen drängt auf eine zügige Umsetzung des NRW-Ausbildungskonsenses in Aachen und der StädteRegion. Wie Ratsherr/MdL
Karl Schultheis mitteilte, hat die Fraktion OB Philipp einen Ratsantrag zugeleitet, in dem die Verwaltung beauftragt wird, gemeinsam mit Gewerkschaften, Arbeitgebern, Kammern, Arbeitsverwaltung und Schulen aus Stadt und StädteRegion Vorschläge zu erarbeiten, wie eine sinnvolle und erfolgreiche Umsetzung der Vereinbarungen des Ausbildungskonsenses in Stadt und StädteRegion aussehen kann.
Die NRW-Landesregierung hatte sich im November 2011 bei einem Spitzentreffen mit Gewerkschaften, Arbeitgebern, Kammern, Arbeitsverwaltung und Kommunen auf eine Reihe von Maßnahmen geeinigt, die ab dem Schuljahr 2012/13 einen landesweiten und systematischen Übergang von der Schule in die Ausbildung garantieren sollen.
Die Partner des Ausbildungskonsenses vereinbarten unter anderem,
allen Schülerinnen und Schülern der allgemein bildenden Schulen ab der 8. Klasse schrittweise eine systematische Berufs- und Studienorientierung zu ermöglichen - z.B. durch gezielte Praktika
dass alle Jugendliche vor Schulende auf der Basis ihrer Potenziale eine persönliche und realistische Übergangsempfehlung mit konkreten Hinweisen erhalten, z.B. auf eine Ausbildung im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich
„Unser Ziel ist es, ausbildungsreife und ausbildungswillige Jugendliche möglichst rasch in eine Berufsausbildung zu vermitteln und gleichzeitig bei noch nicht ausbildungsreifen Jugendlichen eine stärkere Berufsorientierung herbeizuführen“ so Schultheis zusammenfassend.
Dokumente:
Ratsantrag Nr. 114: Umsetzung des Ausbildungskonsenses in Aachen - 10. Januar 2012